Pressespiegel
Auszüge aus der Presse zu bisherigen Veranstaltungen
Überwältigende Resonanz – von Beginn an
Seit der ersten Veranstaltung haben uns die lokalen Oldenburger Zeitungen umfangreich begleitet. Einige Presseartikel der letzten Jahre können Sie hier lesen.
Die Informationsbroschüre der Oldenburger Martinstafel steht
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Martinstafel mit 200 Gästen
NWZ Nr. 269 vom 19. November 2025
Auch in diesem Jahr fand wieder die Martinstafel in Oldenburg statt. Dieses Event für Obdachlose und Bedürftige ist inspiriert von einer Idee von Frank Zander. Die Initiatoren Keno Harich, Nico Harich und Svenja Behr sowie Koch Marcel Schafft von „herrlich – gutes Essen“ begrüßen in der Kreuzkirche rund 200 Gäste. Die Pianistinnen Lotta, Varia, Fenja, Leni und Sophie von der Musikschule Rita Götte sowie das Duo Roberto Franko sorgten für Musik. Ein großer Dank der Veranstalter ging an Petra Ihnen und Michael Bremer von der Kreuzkirche für die Vorbereitungen und die Herzlichkeit, mit der alle Helfer und Besucher aufgenommen wurden. Drei-Gänge-Menü für bedürftige Menschen in Oldenburg
Die Oldenburger Martinstafel lädt auch in diesem Jahr Obdachlose und Bedürftige zu einem Drei-Gänge-Menü ein. Zahlreiche Organisationen sind beteiligt. Das Projekt finanziert sich über Spenden.
NWZ Online vom 30. Oktober 2025
Auch in diesem Jahr wird wieder die Martinstafel in Oldenburg stattfinden. Seit bereits 13 Jahren findet dieses Event – inspiriert durch eine Idee von Frank Zander – für Obdachlose und Bedürftige in Oldenburg statt. Am Dienstag, 11. November, um 18 Uhr werden rund 200 Menschen aus der Stadt Oldenburg zu einem großen St.-Martins-Essen mit einem Drei-Gänge-Menü in der Kreuzkirche Oldenburg empfangen. Für die kulinarische Verköstigung sind Marcel Schafft und Alexandra Ataew verantwortlich. Für die musikalische Untermalung sorgen Roberto Mura und Frank Steinhauer mit ihrem Duo Roberto Franko sowie vier Pianistinnen der Musikschule Rita Götte. Zahlreiche Organisationen sind involviert, um die Einladungen für den Abend zu verteilen. Das Projekt der Oldenburger Martinstafel finanziert sich über Spenden. „Bei allen Spendern der letzten Jahre wie auch denen, die uns in diesem Jahr wieder unterstützen, bedanken wir uns bereits heute“, heißt es von den Organisatoren.Große Martinstafel für Obdachlose und Bedürtige
Rund 180 Obdachlose und Bedürftige wurden bei der Martinstafel in der Kreuzkirche Oldenburg empfangen. Ein Drei-Gänge-Menü und musikalische Beiträge sorgten für eine besondere Atmosphäre.
NWZ Online vom 12. November 2024
Rund 180 Obdachlosen und Bedürftigen aus Oldenburg wurde bei der diesjährigen Martinstafel in der Kreuzkirche empfangen. Um das Drei-Gänge-Menü für alle zu realisieren, hatten sich die Familien Abel und Winkelmann mit ihrem Team vom Bümmersteder Krug, Getränke Brügging aus Cloppenburg sowie Bäckerei Bruno mit Unterstützung von Hinsche Gastrorent engagiert. Für die musikalische Untermalung sorgten die Pianistinnen Lotte, Varia, Fenja und Leni von der Musikschule Rita Götte sowie das Duo Roberto Franko. Der große Dank der Organisatoren ging an Petra Ihnen, Michael Bremer und Benjamin Wieske von der Kreuzkirche für die Vorbereitungen sowie an die Diakonie, den Tagesaufenthalten und Bahnhofsmission fürs Einladen der Gäste. Auch im nächsten Jahr soll die Martinstafel wieder stattfinden.Einen Abend lang die Sorgen vergessen
Tolles Menü in festlicher Atmosphäre: Beim St.-Martinsessen in Oldenburg sind jedes Jahr über 200 bedürftige Menschen zu Gast. Für sie und die Organisatoren ist es ein besonderer Abend.
Von Friederike Liebscher | NWZ Online vom 23. Oktober 2024
Ein warmes Essen, Live-Musik und eine herzliche Bedienung am Platz: Für mittlerweile über 200 Obdachlose und bedürftige Menschen ist das St.-Martinsessen in der Kreuzkirche in Oldenburg ein ganz besonderer Termin im Jahr. Dort, an festlich gedeckten Tischen und zwischen freundlichen Gesichtern, können sie ihren schwierigen Alltag für einige Stunden vergessen. „Die Veranstaltung wird auch in diesem Jahr freudig erwartet. Wir hatten schon die ersten Anfragen von regelmäßigen Gästen aus den letzten Jahren, wann der nächste Termin stattfindet“, erzählt Svenja Behr. Sie hat gemeinsam mit ihren beiden Cousins Keno und Nico Harich die Organisation des Martinsessen übernommen. Ins Leben gerufen wurde die Einladung für bedürftige Menschen im Jahr 2013 von den drei Freunden Peter Haver, Rolf Thomas Weber und Thomas Harich. Inspiriert dazu wurden sie durch das bekannte Weihnachtsessen des Sängers Frank Zander. Nun haben sie sich etwas zurückgezogen. „Wir waren schon oft als Helfer auf der Veranstaltung und wollen die Tradition gern fortführen“, sagt Svenja Behr. Die Einladungen für das diesjährige Martinsessen werden in den nächsten Tagen verschickt – sie gehen an die Tagesaufenthalte und soziale Organisationen in Oldenburg und werden dort verteilt. Ein paar Änderungen wird es an dem Abend mit den drei neuen Organisatoren und ihrem Team geben – verraten wird jetzt schon, dass die Musik vom Duo Roberto Franko aus Oldenburg kommt. Svenja Behr freut sich auf den Abend. „Es sitzen an diesem Tag alle zusammen und es entstehen tolle Gespräche. Viele Gesichter kennt man schon, es kommen aber auch neue hinzu. Es gibt keine Berührungsängste. Für Menschen, die auf Kommunikation keine Lust haben und eher zurückhaltend sind, gibt es aber genauso viel Verständnis“, sagt sie. „Es soll einfach für alle ein schöner Abend sein. Mit tollem Essen und nettem Service.“ Damit das Oldenburger St.-Martinsessen stattfinden kann, sind die Initiatoren auf Spenden angewiesen. „Ziel ist es, die Veranstaltung zu einer festen und regelmäßigen Einrichtung zu machen“, erklärt Svenja Behr.Großes Festessen für 200 Menschen in der Kreuzkirche
Seit elf Jahren wird in Oldenburg eine Martinstafel veranstaltet. Am Dienstagabend wurden wieder rund 200 Obdachlose und Bedürftige zum Festessen eingeladen.
NWZ Online vom 15. November 2023
Bereits seit elf Jahren findet in Oldenburg die Martinstafel statt, bei der Obdachlose und Bedürftige zu einem Festessen eingeladen werden. In der Kreuzkirche waren am Dienstagabend rund 200 Gäste dabei, die dank zahlreicher Spenden mit Speis und Trank versorgt wurden. Für Musik sorgten die Wall Street Dixies. Der Dank der Organisatoren (von links) Thomas Harich, Keno Harich, Nico Harich, Michael Niebuhr und weiterer Teammitglieder ging auch an die Diakonie, die Tagesaufenthalte sowie die Bahnhofsmission, die die Einladungen verteilt hatten, an Willi Folz, Hausmeister der Kreuzkirche, sowie an die zahlreichen Helferinnen und Helfer.Speisen, Unterhaltung und ein bisschen Halt
Die Martinstafel für Obdachlose und Bedürftige fand wieder in der Kreuzkirche statt. Und eine gute Nachricht für das kommende Jahr gibt es auch schon.
NWZ Online vom 17. November 2022
Nach einer coronabedingten Zwangspause lebte eine liebgewonnene Tradition wieder auf: Die Martinstafel für Obdachlose und Bedürftige fand wieder in der Kreuzkirche statt. Es war wiederum eine sehr gelungene Veranstaltung, zu der Thomas Harich, Peter Haver und Rolf Thomas Weber geladen hatten. Mehr als 120 Personen nahmen teil, viele von ihnen haben häufig jeden Halt verloren, verfügen kaum über soziale Kontakte und haben vielfach nicht einmal ein Dach über dem Kopf. Perfekt begleitet von einem fast unsichtbaren Helferteam, waren auch dieses Jahr viele Personen am Start, die für einen unvergesslichen Abend sorgen sollten. Michel Niebuhr mit seiner hochmotivierten Küchenbrigade, assistiert von Küchenchefin Alexandra Ataew, sorgten für einen wunderbaren Gänseschmaus mit „Sternchen“. Zahlreiche Ehrenamtliche, Mitarbeiter der Diakonie und der Caritas, aus einem über Jahre eingearbeiteten Team, servierten ein Gänse-Menü, das von den Gästen als hervorragend gelobt wurde. Ein besonderer Dank der Organisatoren gilt der Unterstützung der Kreuzkirche unter der Regie des Kirchenältesten Willibald Folz. Pastor Sören Brünninghaus eröffnete den Abend, um an die drei Initiatoren abzugeben, die mit herzlichen Ansprachen alle Beteiligten zum Essen einluden und auf die Entstehung der Idee, verwiesen, etwas für Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft stehen, tun zu wollen. Der gesamte Abend wurde von der Gruppe Take Care begleitet. Ein virtuoses Jazzkonzert der Wallstreet-Dixies animierte das Publikum zu anhaltendem Applaus. Viele dieser Musiker sind bereits seit der ersten Martinstafel dabei. Auch das Oldenburger „Frank-Sinatra-Double“ Jens Sörensen begeisterte das Publikum mit den Klassikern einer vergangenen Zeit in Las Vegas. Ein riesengroßer Applaus galt dem Überraschungs-Auftritt von Esther Filly, die erstmals dabei war und viele Autogramm- und Fotoschnappschuss-Wünsche erfüllt. Nicht zuletzt das bestärkte Peter Haver, Thomas Harich und Rolf Thomas Weber darin, schon am selben Abend mit dem kirchlichen Gastgeber, der Küchenbrigade, den weiteren Helfern und den anwesenden Musikern über die Fortsetzung dieser sehr schönen Geschichte zu sprechen. Und solidarisch empfanden die drei die Aussage von Peter Haver, der verlauten ließ: „Wir sind glücklich, dass nach den Jahren der Pandemie über 120 Bedürftige erschienen sind. Nächstes Jahr erhoffen wir wieder mehr Teilnehmer begrüßen zu können, gleichwohl es das Schönste wäre, wenn etwas vom Wohlstand auch bei den Ärmsten der Armen ankäme und Tafeln und Veranstaltungen dieser Art überflüssig werden würden!“Diese Aktion schmeckt Bedürftigen
Obdachlose und Bedürftige waren in die Kreuzkirche eingeladen. Viele folgten der Einladung.
Von Lars Ruhsam | NWZ Online vom 13. November 2019
Etwas zurückgeben, anderen ein wenig Freude bereiten, mit diesem Ansinnen haben die drei Oldenburger Peter Haver, Thomas Harich und Rolf Thomas Weber 2013 zum ersten Mal ein Martinsgansessen für Obdachlose und Bedürftige organisiert. Die Zahl der Gäste ist seitdem stetig gestiegen. Ein Anzeichen gleichermaßen für die Akzeptanz der Veranstaltung und möglicherweise auch für die wachsende Zahl an Menschen, denen es nicht so gut geht. Vorbild für den Abend ist das Weihnachtsessen, das Frank Zander jedes Jahr in Berlin ausrichtet. Anders als der Sänger verzichten die drei Freunde allerdings auf prominente Unterstützung, sondern nutzen ihr privates Netzwerk. Viele helfende, ehrenamtlich tätige Hände sind in Organisation und Durchführung des Abends eingebunden. Dazu gehört seit der ersten Martinstafel auch das Team des Nordenholzer Hofs. Inhaber Michael Niebuhr und Küchenchefin Alexandra Ataew sorgten zusammen mit dem Küchenteam für eine Schwarzwurzelsuppe sowie eine klassisch zubereitete Gans mit Rotkohl und Knödeln. Den Nachtisch steuerte die Konditorei Klinge bei. „Wir haben in unserem Leben Glück gehabt. Nun wollen wir etwas davon zurückgeben“, erklärt Thomas Harich. Es sei traurig, dass es in unserem Land überhaupt entsprechende Umstände gebe, meint Peter Haver. Das Engagement von Haver, Harich und Weber erschöpft sich nicht mit dem einen Abend im Jahr. Mit den Spenden, die beim Essen und über das Jahr hinweg eingehen, werden unter anderem warme Kleidung, Schuhe und Schlafsäcke besorgt und über den Tagesaufenthalt direkt an notleidende Menschen verteilt. „Der Winter ist für Obdachlose die schlimmste Zeit. Darum machen wir jetzt auf ihre Situation aufmerksam, versuchen etwas gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und ihnen eine echte Freude zu bereiten“, sagt Rolf Thomas Weber. Diese Freude in den Gesichtern der Teilnehmer zu sehen, sei Lohn genug – und Ansporn, auch im nächsten Jahr eine Martinstafel zu organisieren.Gänsebraten für mehr als 200 Bedürftige
Festliche Martinstafel mit viel Musik im großen Saal der Everster Kreuzkirche
NWZ Online vom 16. November 2016
Die Geschäftsleute Thomas Harich, Peter Haver und Rolf-Thomas Weber luden zum vierten Mal zu diesem Essen ein. Auch viele Musiker sind ehrenamtlich mit von der Partie.
Festlich gedeckt waren die Tafeln in der Kreuzkirche für das vierte Martinsmahl. Inzwischen ist es in Oldenburg schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass das Team um die Geschäftsleute Thomas Harich, Peter Haver und Rolf-Thomas Weber Bedürftige alljährlich zu einem Gänseessen einladen. Mehr als 200 Menschen kamen, um das drei Gänge-Mahl und Musik zu genießen.
Bereits um 17.30 Uhr waren die großen Türen zu dem Saal geöffnet und die Musiker von „Take Care“ spielten Gitarre zur Begrüßung. Thomas Harich begrüßte alle und bedankte sich bei den freiwilligen Unterstützern; nicht zuletzt bei Alexandra Ataew aus dem Team um Michael Niebuhr, die das Essen vorbereitet hatte.
Für Musik sorgten Ritchie, Kim Harich am Piano sowie Emily und Heinz Fröhling. Eine Teilnehmerin meinte, es sei wie in einer Großfamilie mit wundervoller Atmosphäre, hervorragendem Essen und sehr schöner Musik.
Den Abschluss des Abends bildete der Auftritt von Frank-Sinatra-Imitator Jens Sörensen. Dieser stand bei seiner Zugabe „That’s Life“ schließlich auf einem Stuhl inmitten des Saals.
Alle klatschten lachend mit, einige Kinder tanzten sogar auf der Bühne. Über soviel Erfolg freuten sich auch die Organisatoren Thomas Harich, Peter Haver und Rolf-Thomas Weber.
Wie Mitarbeiter der Diakonie zu berichten wussten, hatten Bedürftige schon Monate im Voraus nach einer Einladung für das Essen gefragt, und so machen sich die Organisatoren schon Gedanken über das Essen für 2017. Wer sich engagieren möchte, findet Informationen unter www. martinstafel.de
Dritte Martinstafel für Obdachlose
240 Gäste eingeladen
Von Sabine Schicke | NWZ Online vom 05. November 2015
Auch 2015 werden bedürftige Menschen in Oldenburg unter dem Motto „Essen ohne Grenzen“ zu einem Martinsgansessen eingeladen: Im Frühjahr 2013 hatten drei Männer die Idee, etwas für Menschen zu tun, die es – im Gegensatz zu ihnen – ungleich schwerer in der Gesellschaft haben. Am kommenden Mittwoch, 11. November, ab 18 Uhr soll wieder Gans serviert werden. Für diesen Tag sind benachteiligte und obdachlose Menschen wieder zu einem festlichen Drei-Gänge-Menü mit Musik eingeladen.
Da sich inzwischen 240 Männer und Frauen zu dem Essen angemeldet haben, musste die Martinstafel umziehen, denn das Evangelische Gemeindehaus an der Zietenstraße wurde zu klein.
Platz fand man in der Everster Kreuzkirche an der Eichenstraße 15 bei der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde (Baptisten). Dort wird nun feierlich eingedeckt, gemeinsam gegessen und auch gesungen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Diakonie und Caritas unterstützen auch dieses Jahr die Martinstafel. Auch viele andere Ehrenamtliche helfen inzwischen bei diesem Projekt.
„In anderen Städten gab es das schon länger, und wir freuen uns, dass es nun auch in Oldenburg ein Erfolg geworden ist“, sagen die drei Organisatoren Thomas Weber, Thomas Harich und Peter Haver. „Mit Freude haben wir erleben dürfen, dass sich viele Menschen unserem Projekt angeschlossen haben. Durch Spenden von Freunden und aus der Geschäftswelt konnten sie auch über das Essen hinaus etwas für benachteiligte Menschen tun.
Unter anderem wurden warme Wintertextilien und Schlafsäcke gekauft, darüber hinaus Stühle und IT-Equipment für den Tagesaufenthalt an der Ehnernstraße bereitgestellt.
Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Gruppe „Take Care“, Kim Harich und auch Jens Sörensen.
Zweite Martinstafel
nach Berliner Vorbild
150 obdachlose und bedürftige Menschen
werden zu Gänsebraten eingeladen
Von Sabine Schicke | NWZ Online vom 05. November 2014
Drei Oldenburger organisieren das Essen. Sie arbeiten eng mit Diakonie, Caritas und Kirchen zusammen. Auch die Gruppe Sweet Sugar Swing tritt am 11. November dort auf.
Nicht nur reden, sondern auch etwas tun: Unter diesem Motto gibt es am Dienstag, 11. November, zum zweiten Mal in Oldenburg eine Martinstafel mit Gänsebraten für bedürftige und obdachlose Menschen – das Motto lautet „Essen ohne Grenzen“. Inzwischen bekamen die drei Organisatoren Thomas Weber, Thomas Harich und Peter Haver sogar Lob von Entertainer Frank Zander. Er war mit seiner traditionellen Weihnachtsmenü-Einladung für Obdachlose in der Hauptstadt Berlin Vorbild für die Oldenburger Aktion, zu der im vergangenen Jahr 140 Menschen in das Evangelische Gemeindehaus an der Zietenstraße nach Eversten gekommen waren (NWZ berichtete).
Sie saßen an gedeckten Tischen, und es wurden die dampfenden Teller serviert. Für viele war es die Ausnahme, an so einer feierlichen Tafel zu sitzen, Musik zu hören und miteinander zu reden.
Auch in diesem Jahr arbeiten die Organisatoren wieder eng mit der Diakonie, Caritas und der Kirche zusammen. „Alle Gäste erhalten eine persönliche Einladung“, berichtet Thomas Weber. Mit 150 Gästen wird wieder gerechnet. Damit die Einladung auch die richtigen erreicht, wurden sie persönlich ausgegeben. Sie sind gleichzeitig die Eintrittskarte.
Drei-Gänge-Menü
Wie bei anderen Einladungen auch, ist das Drei-Gänge-Menü mit Vorsuppe und Nachspeise aufgeführt, das wieder Michael Niebuhr und sein Team zubereiten werden. Doch zum Dessert gibt es nicht nur etwas Süßes, sondern auch Musik. Da sind „Take Care“ mit Country-Rock und Blues. Als Hommage an Frank Zander haben sie auch einen Song von ihm einstudiert. Kim Harich spielt Unterhaltsames am Flügel.
Und als Gute-Laune-Trio kommen mit Temperament und weihnachtlichem Esprit „Sweet Sugar Swing“ zu dem Essen. Annie Heger, Tina Meyer und Mary Kehl haben Swing, Rockabilly und Boogie Woogie im Gepäck.
Thomas Weber freut sich über die große Unterstützung, die er für diese Idee bekommt. Damit hatten die drei Organisatoren zunächst gar nicht gerechnet.
Nicht wegschauen
War Weber vergangenes Jahr noch skeptisch, ob er genügend Unterstützer finden würde, bestätigt ihn die zweite Auflage des Essens. „Wir wollen damit ja auch wieder zeigen, dass jeder etwas tun kann, um Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht“, sagt Weber. „Viele schauen ja auch einfach weg.“
Die drei Organisatoren, alle in der Stadt nicht ganz unbekannt, haben in ihrem Umfeld für die Idee getrommelt. Da sind die Sangesbrüder, Benefiz-Skatturniere und vieles mehr.
Auch während des Jahres hat sich das Martinsgans-Team für das ObdachlosenProjekt engagiert: Es wurden warme Wintertextilien und Schlafsäcke gekauft, darüber hinaus Stühle und IT-Equipment für den Tagesaufenthalt an der Ehnernstraße.
Wir sind Ihnen für Ihre Hilfe dankbar
Doch nicht nur die Presse hat die Wohnungslosen und die Martinstafel auf ihrem Weg begleitet. Eine Vielzahl an Unterstützern hat ihren Teil dazu beigetragen.